seit 10 tagen zurück in der schweiz und es ist einiges
gelaufen. das allererste war, als ich ere in basel abgeladen hatte,
schnellstens nach zürich zu fahren. dort habe ich auf dem eisfeld parkplatz
noch etwas ausgeruht, bevor die energy party im hallenstadion losging. aber was
für ein reinfall. nichts aber absolut nichts ist gelaufen. wenn ich das mit den
früheren energypartys vergleiche wo wir stundenlang, bis die handgelenke geschmerzt haben, nur die härtesten sachen
eingeschenkt hatten, dann ist wahrscheinlich diese geschichte endgültig
den bach runter. enttäuschung pur. am sonntag dann dafür aufsteller. wir, das heisst,
einige ex studenten der ATN und ich haben irgendwann mal beschlossen, unregelmässig
regelmässig eine peer gruppe durchzuführen, mit dem ziel schwierige fälle
oder was uns beruflich sonst gerade bewegt, mit den anderen zu
besprechen. diesmal fand das treffen bei karina statt und dies mit einem brunch
verbunden. war sehr schön, gemütlich und lehrreich. am montag dann, ich war am
türlersee stationiert konnte ich die abdeckung für die klimaanlage bestellen.
es war zwar ein ziemliches hin und her bis der callcenter heini erst mal bereit
gewesen ist, die haube in deutschland zu bestellen, da sie angeblich in der
schweiz nicht erhältlich ist. dann habe ich alle kunden wieder kontaktiert,
termine bestätigt und neue gemacht. das
hunderally habe ich auch noch lanciert, und dann kam mir noch eine
idee, wie ich meine tätigkeit im kanton aargau etwas weiter ausbauen kann. am dienstag war ich kunden besuchen im aargau und
habe zufälligerweise bei der rumkurverei noch einen neuen stellplatz gefunden und das am hallwilersee. jetzt
wird es ja nicht mehr so heiss, dass ich auf einen campingplatz muss, damit ich
strom für die klimaanlage habe. ab
mittwoch war ich im raum winti unterwegs und dann drei tage auf dem lettenberg
stationiert. am samstag war das hunderally
im wald und ich muss sagen, eine tolle sache. viele neue kunden hatten sich
angemeldet und langsam, ganz langsam gehe ich bereits auf die grenze von 50
teilnehmer zu, die unregelmässig zwar, aber immer wieder mal beim
rally mitmachen. es macht enorme freude, zu sehen, wie das gesääte sämlein
langsam aber stetig wächst. diese woche
nun habe ich mal den stellplatz bei der jugi in fällanden ausprobiert. eigentlich
darf man nur 15 stunden da drauf sein, aber da ich zwischendurch immer wieder
mal auf kundenbesuch wegfahre, kann ich dann abends hier wieder übernachten.
irgendwie fühle ich mich hier nicht unwohl, und ich glaube, die tiere auch nicht. es ist zwar nicht so leise wie auf
dem lettenberg oder am brauiweiher, aber etwas leben gehört ja schliesslich und
endlich dazu. fällanden mit den
geschäften ist in der nähe, mit den hunden gibt es schöne spaziergänge. gleich den
weg runter hat es ein paar schöne büchtlein wo auch die hunde gut baden können
und ich habe hier morgensonne. am mittag wenn es warm wird, spenden die bäume
schon schatten. auch hat es eine grosse abgemähte wiese auf der ich mit den hunden spielen und spuren legen
kann. heute habe ich mir dann den morgen
mal ganz für mich genommen, und bin wieder mal mit den inline skates unterwegs
gewesen. es geht noch immer sehr gut und die seeumfahrung hat viel spass
gemacht.
gestern war ich noch in wettingen und habe eine kollegin getroffen. sie hat mir für den winter
ein stellplatz vermittelt. genau wie ich es mir gewünscht habe. nicht weit vom
hallenstadion weg, in der nähe eines flusses und mit viel wald. es ist bei
einem bauer und der bietet die ganze infrastruktur wie strom, wasser etc. ich
habe mich nun definitiv entschlossen, den winter im hymerli zu verbringen. es handelt
sich um ganze 4 monate wo ich stationär sein werde, und da lohnt sich der
aufwand nicht, wieder lange eine wohnung zu suchen und einzurichten und dann
nach kurzer zeit das ganze wieder aufzugeben. ich benutze diese energie lieber,
im züri unterland und im aargauischen beruflich vorwärtszukommen. zudem gefällt
mir das leben das ich jetzt führe so richtig. endlich habe ich für mich die
nische gefunden, die mich in der so gut durchstrukturierten schweiz atmen
lässt. ich fühle mich so richtig frei und die zwei, drei behördlichen lassos die es halt leider gibt,
mit denen kann ich gut leben.
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