Donnerstag, 22. August 2013

es geht vorwärts und auch der winter ist gebongt


seit 10 tagen zurück in der schweiz und es ist einiges gelaufen. das allererste war, als ich ere in basel abgeladen hatte, schnellstens nach zürich zu fahren. dort habe ich auf dem eisfeld parkplatz noch etwas ausgeruht, bevor die energy party im hallenstadion losging. aber was für ein reinfall. nichts aber absolut nichts ist gelaufen. wenn ich das mit den früheren energypartys vergleiche wo wir stundenlang, bis die handgelenke geschmerzt haben, nur die härtesten sachen eingeschenkt hatten, dann ist wahrscheinlich diese geschichte endgültig den bach runter. enttäuschung pur. am sonntag dann dafür aufsteller. wir, das heisst, einige ex studenten der ATN und ich haben irgendwann mal beschlossen, unregelmässig regelmässig eine peer gruppe durchzuführen, mit dem ziel schwierige fälle oder was uns beruflich sonst gerade bewegt, mit den anderen zu besprechen. diesmal fand das treffen bei karina statt und dies mit einem brunch verbunden. war sehr schön, gemütlich und lehrreich. am montag dann, ich war am türlersee stationiert konnte ich die abdeckung für die klimaanlage bestellen. es war zwar ein ziemliches hin und her bis der callcenter heini erst mal bereit gewesen ist, die haube in deutschland zu bestellen, da sie angeblich in der schweiz nicht erhältlich ist. dann habe ich alle kunden wieder kontaktiert, termine bestätigt und neue gemacht.  das hunderally habe ich auch noch lanciert, und dann kam mir noch eine idee, wie ich meine tätigkeit im kanton aargau etwas weiter ausbauen kann.  am dienstag war ich kunden besuchen im aargau und habe zufälligerweise bei der rumkurverei noch einen neuen stellplatz gefunden und das am hallwilersee. jetzt wird es ja nicht  mehr so heiss, dass ich auf einen campingplatz muss, damit ich strom für die klimaanlage habe.  ab mittwoch war ich im raum winti unterwegs und dann drei tage auf dem lettenberg stationiert.  am samstag war das hunderally im wald und ich muss sagen, eine tolle sache. viele neue kunden hatten sich angemeldet und langsam, ganz langsam gehe ich bereits auf die grenze von 50 teilnehmer zu, die unregelmässig zwar, aber immer wieder mal beim rally mitmachen. es macht enorme freude, zu sehen, wie das gesääte sämlein langsam aber stetig wächst. diese woche nun habe ich mal den stellplatz bei der jugi in fällanden ausprobiert. eigentlich darf man nur 15 stunden da drauf sein, aber da ich zwischendurch immer wieder mal auf kundenbesuch wegfahre, kann ich dann abends hier wieder übernachten. irgendwie fühle ich mich hier nicht unwohl, und ich glaube, die tiere auch nicht. es ist zwar nicht so leise wie auf dem lettenberg oder am brauiweiher, aber etwas leben gehört ja schliesslich und endlich dazu.  fällanden mit den geschäften ist in der nähe, mit den hunden gibt es schöne spaziergänge. gleich den weg runter hat es ein paar schöne büchtlein wo auch die hunde gut baden können und ich habe hier morgensonne. am mittag wenn es warm wird, spenden die bäume schon schatten. auch hat es eine grosse abgemähte wiese auf der  ich mit den hunden spielen und spuren legen kann.  heute habe ich mir dann den morgen mal ganz für mich genommen, und bin wieder mal mit den inline skates unterwegs gewesen. es geht noch immer sehr gut und die seeumfahrung hat viel spass gemacht.
gestern war ich noch in wettingen und habe eine  kollegin getroffen. sie hat mir für den winter ein stellplatz vermittelt. genau wie ich es mir gewünscht habe. nicht weit vom hallenstadion weg, in der nähe eines flusses und mit viel wald. es ist bei einem bauer und der bietet die ganze infrastruktur wie strom, wasser etc. ich habe mich nun definitiv entschlossen, den winter im hymerli zu verbringen. es handelt sich um ganze 4 monate wo ich stationär sein werde, und da lohnt sich der aufwand nicht, wieder lange eine wohnung zu suchen und einzurichten und dann nach kurzer zeit das ganze wieder aufzugeben. ich benutze diese energie lieber, im züri unterland und im aargauischen beruflich vorwärtszukommen. zudem gefällt mir das leben das ich jetzt führe so richtig. endlich habe ich für mich die nische gefunden, die mich in der so gut durchstrukturierten schweiz atmen lässt. ich fühle mich so richtig frei und die zwei, drei behördlichen lassos die es halt leider gibt, mit denen kann ich gut leben.

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