wieder in reinach. bekanntes gefielde, bekannte gesichter
und bei der anmeldung wusste ich schon welche zwei platznummern ich haben will.
leider ist der platz etwas sehr teuer, wie ich zwischenzeitlich weiss. habe jetzt doch schon einige
vergleichsmöglichkeiten. weil aber das seminar nur etwa 10 gehminuten weit davon stattfindet,
beisse ich in den sauren apfel. der tag war an und für sich etwas zerfleddert.
irgendwie einfach unproduktiv. morgens noch auf dem inzwischen sehr
aufgeweichten campingplatz von günteshausen, dann in frauenfeld das geschenk
von melanie abholen. ich musste dafür in
die nähe des bahnhofs. der liegt in
frauenfeld verkehrstechnisch genauso verschissen wie in winterthur. und mit dem hymerli noch etwas verkackter. da
es in strömen bindfäden vom himmel runterhaute, hatte ich keine lust, auf einen
wohnmobiltauglichen parkplatz im oberen teil der stadt zu gehen. ich stellte ich mich kurzerhand auf einen
rollstuhlparkplatz beim bahnhof. kleingeld
hatte ich auch keines und das hinterteil schaute weit in die strasse raus, dennoch
entschloss ich mich das wagnis einzugehen, und das hymerli mit inhalt dort
abzustellen, nicht zu bezahlen und wie ich beim weglaufen registrierte das
alles vor den augen der polizei. die standen nämlich fast vis a vis und
begutachteten mein treiben. shit, ich beschloss, spielernatur wie ich bin, es
darauf ankommen zu lassen. nichts wie
los, über den bahnhofsplatz, in’s gebäude rein, verdammt eine treppe zu hoch,
dann wieder runter, orientierung etwas schwierig, endlich das geschäft
lokalisiert, rein, brauche die nummer 50, es pressiert, schnapp mir das
geschenk, joggle damit zurück zum wohni und kralle die kurve gerade in dem moment,
wo die schuggis wahrscheinlich intrus gekriegt haben wie ich sie verarscht
habe. dies nehme ich so an, weil sie sich just in diesem moment aus dem auto
hievten, wo ich auf mein wohni zustürzte. tür auf, rein und schon war ich
sauber. solange ich mich im auto befinde können sie mir nichts. in winti macht
das parken freude. bei der schützenwiese
hat es einen grossen parkplatz. Da stehen fast immer auch noch andere wohmo’s. anschliessend zu melanie zum gratulieren.
unterwegs machte ich auf einem parklatz noch halt und köchelte etwas vor. nun kann
ich, früher tote zwischenzeiten, besser ausnützen. bei melanie`s
waldhüttenfeste ein cüpli getrunken und dann gleich weiter nach basel. melanie hatte ca. 14 freunde eingeladen, und es waren
etwa 8 hunde anwesend. meine beiden mussten im auto bleiben. sie müssen gar nicht immer mit dabei sein. so
haben sie auch mal etwas ruhe vor mir. ich war schon immer der meinung, dass
hunde gewisse zeiten alleine sein sollen damit sie sich ganz nach ihren
bedürfnissen einteilen können. dass ich damit richtig lieg habe ich nun auch
in vielen seminaren mit namhaften
verhaltensbiologen, die das in wissenschaftlichen studien nachweisen können, bestätigt
bekomme.
beim jetztigen wochenendseminar, geht es um ontogenese.
(entwicklungsgeschichte des einzelnen lebewesens von der befruchteten eizelle zum
erwachsenen lebewesens). es ist eine doppelwochenendseminar. dieses mal mit dem
fokus auf welpen, im nächsten dann auf die junghunde. bin froh wenn diese
seminare vorbei sind. bis zur abschlussprüfung fehlen mir nun nur noch 5
seminare. d.h. ca. 70 stunden.
am sonntag muss ich das seminar vorzeitig verlassen, da noch ein hallenstadion
einsatz geplant ist. ein deutscher komiker mit türkischem hintergrund steht auf
dem programm. dass die deutschen komiker, trotz ihrer omnipräsenz auf den
privatsendern immer noch publikum in die halle bekommen, erstaunt mich immer
wieder. so nun genug für heute. melde mich nächste woche dann wieder. fotos
gibt es diesmal auch keine. das mistwetter nimmt einem die ganze freude die
kamera nur schon in die hand zu nehmen.
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