Sonntag, 21. April 2013

seminar in basel und dies und das


wieder in reinach. bekanntes gefielde, bekannte gesichter und bei der anmeldung wusste ich schon welche zwei platznummern ich haben will. leider ist der platz etwas sehr teuer, wie ich zwischenzeitlich  weiss. habe jetzt doch schon einige vergleichsmöglichkeiten. weil aber das seminar  nur etwa 10 gehminuten weit davon stattfindet, beisse ich in den sauren apfel. der tag war an und für sich etwas zerfleddert. irgendwie einfach unproduktiv. morgens noch auf dem inzwischen sehr aufgeweichten campingplatz von günteshausen, dann in frauenfeld das geschenk von melanie abholen.  ich musste dafür in die nähe des bahnhofs.  der liegt in frauenfeld verkehrstechnisch genauso verschissen wie in winterthur.  und mit dem hymerli noch etwas verkackter. da es in strömen bindfäden vom himmel runterhaute, hatte ich keine lust, auf einen wohnmobiltauglichen parkplatz im oberen teil der stadt zu gehen.  ich stellte ich mich kurzerhand auf einen rollstuhlparkplatz beim bahnhof.  kleingeld hatte ich auch keines und das hinterteil schaute weit in die strasse raus, dennoch entschloss ich mich das wagnis einzugehen, und das hymerli mit inhalt dort abzustellen, nicht zu bezahlen und wie ich beim weglaufen registrierte das alles vor den augen der polizei. die standen nämlich fast vis a vis und begutachteten mein treiben. shit, ich beschloss, spielernatur wie ich bin, es darauf ankommen zu lassen.  nichts wie los, über den bahnhofsplatz, in’s gebäude rein, verdammt eine treppe zu hoch, dann wieder runter, orientierung etwas schwierig, endlich das geschäft lokalisiert, rein, brauche die nummer 50, es pressiert, schnapp mir das geschenk, joggle damit zurück zum wohni und kralle die kurve gerade in dem moment, wo die schuggis wahrscheinlich intrus gekriegt haben wie ich sie verarscht habe. dies nehme ich so an, weil sie sich just in diesem moment aus dem auto hievten, wo ich auf mein wohni zustürzte. tür auf, rein und schon war ich sauber. solange ich mich im auto befinde können sie mir nichts. in winti macht das parken freude.  bei der schützenwiese hat es einen grossen parkplatz. Da stehen fast immer auch noch andere wohmo’s.  anschliessend zu melanie zum gratulieren. unterwegs machte ich auf einem parklatz noch halt und köchelte etwas vor. nun kann ich, früher tote zwischenzeiten, besser ausnützen. bei melanie`s waldhüttenfeste ein cüpli getrunken und dann gleich weiter nach basel.  melanie  hatte ca. 14 freunde eingeladen, und es waren etwa 8 hunde anwesend. meine beiden mussten im auto bleiben.  sie müssen gar nicht immer mit dabei sein. so haben sie auch mal etwas ruhe vor mir. ich war schon immer der meinung, dass hunde gewisse zeiten alleine sein sollen damit sie sich ganz nach ihren bedürfnissen  einteilen können.  dass ich damit richtig lieg habe ich nun auch in vielen seminaren  mit namhaften verhaltensbiologen, die das in wissenschaftlichen studien nachweisen können, bestätigt bekomme.

beim jetztigen wochenendseminar, geht es um ontogenese. (entwicklungsgeschichte des einzelnen lebewesens von der befruchteten eizelle zum erwachsenen lebewesens). es ist eine doppelwochenendseminar. dieses mal mit dem fokus auf welpen, im nächsten dann auf die junghunde. bin froh wenn diese seminare vorbei sind. bis zur abschlussprüfung fehlen mir nun nur noch 5 seminare. d.h. ca. 70 stunden.

am sonntag muss ich das seminar  vorzeitig verlassen, da noch ein hallenstadion einsatz geplant ist. ein deutscher komiker mit türkischem hintergrund steht auf dem programm. dass die deutschen komiker, trotz ihrer omnipräsenz auf den privatsendern immer noch publikum in die halle bekommen, erstaunt mich immer wieder. so nun genug für heute. melde mich nächste woche dann wieder. fotos gibt es diesmal auch keine. das mistwetter nimmt einem die ganze freude die kamera nur schon in die hand zu nehmen.

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