Dienstag, 30. April 2013

wieder malheur


28. April seit gestern wieder in einem seminar für die hundewissenschaft. es wird von silvia peter pfister gegeben und ist sehr lehrreich. bin aber trotzdem froh, wenn die seminare durch sind. nun fehlen mir dann bis zur praktischen prüfung nur noch vier.  mit dem hymeli hier zu sein, bedeutet aber schon eine erleichterung. meistens ist man nach diesen seminaren einfach ausgelaugt.
gestern morgen hatte noch ein malheur. schon wieder eines. als ich aufstand, war die bescherung perfekt. ein teil des teppichs pflotschnass. ich staunte nicht schlecht. erst fand ich absolut keine erklärung. von einem der hundeblasen konnte es nicht sein, der fleck war zu gross. zum glück hatte ich gerade eine zeitung griffbereit, und konnte die mal auslegen. Es machte schwupps, und sie war vollgesaugt. oh shit und ich musste das leck suchen, wo kam nur das wasser her. erst wollte ich aber das hymeli etwas gerader stellen, das heisst auf die aufsätze. dies hatte ich in der nacht nach meiner ankunft nicht mehr machen können. alleine und in der dunkelheit, nicht so easy. am morgen war es dann viel leichter. endlich stand unser häuschen auf vier rädern etwas gerader. nun also das leck suchen. und wo war das übel????? der wassertank!!!!!!!!!!!! aber nicht etwa ein leck war die ursache sondern meine dämlichkeit oder besser gesagt, mein unwissen. noch vor meiner abfahrt in güntighausen füllte ich den wassertank bis an das oberste limit. wissend, dass ich drei, vier tage nicht nachladen kann. Dadurch, dass ich fast kein wasserverbrauch gehabt hatte, drückte es mir durch das schrägstehen wasser durch eine kleine öffnung bei der wasserpumpe und es tröpfelte vor sich hin. hatte vor sich hin getröpfelt, denn dadurch dass das hymerli besser ausgerichtet war, tropfte es nicht mehr. man lernt immer wieder dazu, es ist unglaublich auf was man alles achten muss. ich realisiere jeden tag, dass ich irgendwie neuland betreten habe. aber nicht dass ich nun den eindruck mache, dass mir meine entscheidung leid tut ……… ganz im gegenteil, ich fange jetzt schon an die vorteile zu geniessen, die diese lebensart mit sich bringt. mehr zeit, noch mehr draussen sein, anderer lebensrhythmus, andere prioritäten. kam ich früher nicht vor mitternacht ins und morgens schwer aus dem bett, hat sich das in der kurzen zeit die wir nun unterwegs sind, völlig verändert. abends früh zu bett und morgens früh raus. die tage sind dadurch wieder produktiver geworden. ich erledige viel mehr in den morgenstunden. heute geht es dann noch ab nach düdingen. gabriela, werner und die mutter von gabriela haben dort einen festen standplatz. eigentlich wäre ich ja gerne nach holland gefahren, aber marian, meine holländische freundin hat mir davon abgeraten. wegen dem königinnentag und wegen der krönung des neuen königs wird holland übervoll von touristen sein. und dann wird es auch in keukhoeven kein vergnügen sein die tulpenfelder zu besuchen. und dies wäre eigentlich der zweck dieser hollandreise gewesen. und da die tulpen nur eine begrenzte zeit sehr schön sind und ich sonst keine freien termine mehr habe fällt also holland ins wasser. schade, aber aufgeschoben ist nicht  aufgehoben.

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