28. April seit gestern wieder in einem seminar für die
hundewissenschaft. es wird von silvia peter pfister gegeben und ist sehr
lehrreich. bin aber trotzdem froh, wenn die seminare durch sind. nun fehlen mir
dann bis zur praktischen prüfung nur noch vier.
mit dem hymeli hier zu sein, bedeutet aber schon eine erleichterung.
meistens ist man nach diesen seminaren einfach ausgelaugt.
gestern morgen hatte noch ein malheur. schon wieder eines.
als ich aufstand, war die bescherung perfekt. ein teil des teppichs
pflotschnass. ich staunte nicht schlecht. erst fand ich absolut keine
erklärung. von einem der hundeblasen konnte es nicht sein, der fleck war zu
gross. zum glück hatte ich gerade eine zeitung griffbereit, und konnte die mal
auslegen. Es machte schwupps, und sie war vollgesaugt. oh shit und ich musste
das leck suchen, wo kam nur das wasser her. erst wollte ich aber das hymeli
etwas gerader stellen, das heisst auf die aufsätze. dies hatte ich in der nacht
nach meiner ankunft nicht mehr machen können. alleine und in der dunkelheit,
nicht so easy. am morgen war es dann viel leichter. endlich stand unser
häuschen auf vier rädern etwas gerader. nun also das leck suchen. und wo war
das übel????? der wassertank!!!!!!!!!!!! aber nicht etwa ein leck war die
ursache sondern meine dämlichkeit oder besser gesagt, mein unwissen. noch vor
meiner abfahrt in güntighausen füllte ich den wassertank bis an das oberste
limit. wissend, dass ich drei, vier tage nicht nachladen kann. Dadurch, dass
ich fast kein wasserverbrauch gehabt hatte, drückte es mir durch das
schrägstehen wasser durch eine kleine öffnung bei der wasserpumpe und es
tröpfelte vor sich hin. hatte vor sich hin getröpfelt, denn dadurch dass das
hymerli besser ausgerichtet war, tropfte es nicht mehr. man lernt immer wieder
dazu, es ist unglaublich auf was man alles achten muss. ich realisiere jeden
tag, dass ich irgendwie neuland betreten habe. aber nicht dass ich nun den eindruck
mache, dass mir meine entscheidung leid tut ……… ganz im gegenteil, ich fange
jetzt schon an die vorteile zu geniessen, die diese lebensart mit sich bringt.
mehr zeit, noch mehr draussen sein, anderer lebensrhythmus, andere prioritäten.
kam ich früher nicht vor mitternacht ins und morgens schwer aus dem bett, hat
sich das in der kurzen zeit die wir nun unterwegs sind, völlig verändert. abends
früh zu bett und morgens früh raus. die tage sind dadurch wieder produktiver
geworden. ich erledige viel mehr in den morgenstunden. heute geht es dann noch
ab nach düdingen. gabriela, werner und die mutter von gabriela haben dort einen
festen standplatz. eigentlich wäre ich ja gerne nach holland gefahren, aber
marian, meine holländische freundin hat mir davon abgeraten. wegen dem königinnentag
und wegen der krönung des neuen königs wird holland übervoll von touristen
sein. und dann wird es auch in keukhoeven kein vergnügen sein die tulpenfelder
zu besuchen. und dies wäre eigentlich der zweck dieser hollandreise gewesen. und
da die tulpen nur eine begrenzte zeit sehr schön sind und ich sonst keine
freien termine mehr habe fällt also holland ins wasser. schade, aber aufgeschoben
ist nicht aufgehoben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen